Überfahrt 1996

Auf dem Berliner Wannsee begann unsere große Reise. Vor uns lag eine lange Strecke mit zahlreichen Schleusen, die wir nach und nach passieren mussten. Als wir schließlich in Sète ankamen, hieß es zunächst einmal warten, denn das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung.

Als wir endlich hinaus aufs Mittelmeer konnten, zeigte sich das Wetter zunächst von seiner schönsten Seite. Die See war ruhig, die Wellen sanft und alles schien perfekt. Doch dieser Eindruck sollte nicht lange anhalten.

Schon bald gerieten wir in einen heftigen Sturm. Die Wellen wurden immer höher, und teilweise fielen sogar unsere Navigationsgeräte aus. Es wurde eine äußerst dramatische Fahrt, bei der wir mehr als einmal um unser Glück froh sein konnten. Umso erleichterter waren wir, als wir schließlich wohlbehalten in Moraira ankamen.

Der Sturm hatte uns zwar einiges abverlangt, doch gleichzeitig die Überfahrt beschleunigt: Die gesamte Strecke von Sète bis Moraira hatten wir in nur drei Tagen zurückgelegt.